Erdbohrer Test – Worauf kommt es beim Kauf an?

Gartenfreunde kennen das Problem: Immer wieder müssen sie Arbeiten erledigen, für die sie spezielle Werkzeuge wie etwa einen Erdbohrer benötigen. Bei diesem Gerät handelt es sich im Grunde um eine Gewindeschraube, mit der sich insbesondere auf weichen Böden Löcher ins Erdreich stechen lassen. Unterschieden wird dabei zwischen Handerdbohrern und Bohrern, die mit einem Motor ausgestattet sind.

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Welche Vor- und Nachteile hat ein Handerdbohrer?

Der wohl größte Vorteil eines Handerdbohrers besteht darin, dass er relativ leicht ist und sich einfach bedienen lässt, wodurch er sich auch effektiv und flexibel einsetzen lässt. Positiv hinzu kommt, dass eine Wartung nicht notwendig ist und sich dieses Werkzeug einfach reinigen lässt. Jedoch eignet es sich nicht für den Einsatz auf steinigen Böden und Schotter und der Besitzer muss relativ viel Kraft für die Bedienung aufwenden.

Diese Kriterien sind beim Kauf wichtig

Weil Erdbohrer von vielen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen angeboten werden, lohnt es sich vor dem Kauf natürlich, die Modelle miteinander zu vergleichen. Das sind die wichtigsten Kriterien:

Der Durchmesser des Bohrers

Angeboten werden Erdbohrer mit verschiedenen Gewindegrößen, welche dem Durchmesser des Erdlochs entsprechen. Wer beispielsweise Zaunlöcher für Pfosten aufstellen muss, um einen Zaun zu errichten, benötigt einen Bohrer mit einem schmaleren Gewinde als ein Gartenfreund, der Löcher für Pflanzen bohren möchte. Angeboten werden Handerdbohrer in aller Regel mit Gewindegrößen von 100, 150 und 200 Millimetern. Darüber hinaus gibt es auch Bohrer mit einer Gewindegröße von 50 Millimetern, wobei es sich aber meist um Bohrmaschinen-Aufsätze handelt.

Die Bohrtiefe

Wie groß die Bohrtiefe sein sollte, hängt einzig und allein davon ab, was befestigt oder gepflanzt werden soll. Kürzere Pfosten und kleine Pflanzen können knapp unter der Oberfläche gesetzt werden, während bei größeren Pfählen und Pflanzen auch tiefere Löcher notwendig sind.

Auch die Länge der Gewinde unterscheidet sich von Modell zu Modell, wobei sie meist zumindest eine Länge von 100 Millimetern haben. Einige Erdbohrer besitzen dagegen Gewinde mit einer Länge von bis zu 300 Millimetern. Das Bohren tieferer Löcher ist mit Verlängerungen möglich, die für einige Erdbohrer angeboten werden.

Wie einfach ist die Handhabung?

Erdbohrer, die zum Setzen von Pflanzen oder Zaunpfosten verwendet werden, sind sehr einfach in der Handhabung. Für einen komfortablen und sicheren Einsatz, sollte das Werkzeug in jedem Fall robust und stabil sein. Ausgestattet sind einige Werkzeuge mit Handgriffen aus Holz, die zwar mit einer schöneren Optik überzeugen, aber weniger robust sind als Erdbohrer, die einen Handgriff aus Stahl besitzen.

Doch bei den Griffen ist nicht nur Stabilität wichtig. Diese sollten auch Gummigriffe besitzen, weil das einen deutlich besseren Griff ermöglicht. Der Besitzer kann also mit einem höheren Kraftaufwand bohren, ohne das Risiko in Kauf zu nehmen, vom Griff abzurutschen und sich zu verletzen.

Welche Art von Böden lassen sich bearbeiten?

Die Gewinde von Handerdbohrern sind kleiner als die Gewinde von Erdbohrern, die von einem Minibagger angetrieben werden. Bei diesen Modellen gibt es außerdem keine Unterstützung durch einen Motor, weshalb sie sich bestens für sehr weiche Böden eignen.

Bearbeitet werden kann sowohl lockere Erde als auch ein Lehmboden. Probleme dürfte es hingegen bei einem Untergrund aus Schotter geben, während sich Handerdbohrer auf steinigen Böden erst gar nicht einsetzen lassen.

Es ist übrigens auch nicht notwendig, den Handerdbohrer nach dem Einsatz auf eine besondere Weise zu warten, eine gründliche Reinigung reicht völlig aus. Denn anders als elektronisch oder mit Benzin betriebene Bohrer besitzen sie keinen Motor, dessen regelmäßige Wartung notwendig ist.

Wichtig ist es jedoch, den Bohrer nach jedem Einsatz gründlich von der Erde und Pflanzen beziehungsweise Wurzeln zu reinigen. Gereinigt werden müssen insbesondere die Gewindeblätter. Aufbewahrt werden sollte der Erdbohrer an einem lichtgeschützten und trockenen Ort, damit sich kein Rost bilden kann.

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